International ChoreoLab Austria (ICLA)

Das International ChoreoLab Austria (ICLA) wurde 2009 vom Choreografen Sebastian Prantl und der Pianistin Cecilia Li (künstlerische Leiter des Tanz Atelier Wien) initiiert. Es hat zum Ziel, anhand eines umfassenden Choreografiebegriffs Tanz und Bewegung mit wissenschaftlichen und anderen künstlerischen Feldern interdisziplinär zu vernetzen. Dem ICLA liegt ein Konzept zugrunde, bei dem die Choreografie aus dem Format der Bühne als einer rein darstellenden Kunst herausgehoben wird und auf Bereiche der täglichen Bewegungs- und Arbeitsabläufe, der Produktion von Wissen und der Vernetzung von Kulturtechniken des Körpers und des Geistes ausgeweitet wird.

ProtagonistInnen aus Kunst und Wissenschaft (Theorie und Praxis) werden dazu eingeladen, in einen aktiven Austauschprozess zu treten, in dem es darum geht, sich neuen Formen der Wissensproduktion und -präsentation anzunähern. Das ICLA soll dazu anregen, sich über die Grenzen der eigenen Disziplin hinweg auszutauschen und einen Raum zu schaffen, in dem neue Synergien entstehen können. Durch einen Zugang, bei dem körperliche und geistige Formen von Diskursen zusammen gedacht werden, wird es möglich, einseitige Beanspruchungen des einen oder anderen hinter sich zu lassen und bei der Weitergabe, Entstehung und Vermittlung von Wissen neue Wege zu beschreiten.

Donauuniversität Krems

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