Cage – für die Vögel I, II
Sein Name tut etwas zur Sache. Denn selbstverständlich ist das Projekt „Für die Vögel“ John Cage gewidmet, dem jüngst verstorbenen Komponisten-Original Amerikas.
Sein Name tut etwas zur Sache. Denn selbstverständlich ist das Projekt „Für die Vögel“ John Cage gewidmet, dem jüngst verstorbenen Komponisten-Original Amerikas.
Vor und zwischen den einzelnen Sätzen von Mozarts Symphonie Nr. 40 in g-Moll, KV 550 – molto allegro, andante, menuetto allegro, allegro assai steigern sich showeske Szenen zu banalen Höhepunkten, die einen scharfen Gegensatz zum vielschichtigen Thema Mozart bilden. Dabei bricht die Musik des Komponisten gleichsam immer wieder über die Tänzer herein und zwingt sie, sich mit ihr auseinanderzusetzen.
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Real-Time Composition als Terminus Technikus, gilt für diese Tanz/Musikarbeit.
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Es gibt ein altes und ein neues Zeitbewusstsein.
Das alte richtet sich auf das Individuelle.
Das neue richtet sich auf das Universelle.
Der Streit des Individuellen gegen das Universelle zeigt sich sowohl im Weltkrieg wie in der heutigen Kunst.
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Ein choreographisches Exerzitium innerhalb und außerhalb der Grenzen des menschlichen Körpers. Der Raum mit seinen Grenzen, die Zeit mit ihren Unterteilungen sind Ausgangspunkte für Musik und Choreographie… [Mehr lesen…]
Hamlet tritt an Gemeinplätzen der Zukunft auf. Ein Virus hat große Teile der Bevölkerung dahingerafft. Menschen sind isoliert voneinander, einerseits um der Verbreitung dieses tödlichen Virus vorzubeugen, andererseits um den Ausbruch unkontrollierbarer Emotionen zu verhindern, die unweigerlich zu Gewalttätigkeiten führen würden.
„Mouvements“ sind abstrakte Tanzstücke. Sie entstehen durch Komprimierung und Differenzierung von frei erfundenem Bewegungsmaterial, das von legeren Bewegungsmechanismen des Alltags abgeleitet ist: laufen, fallen, rollen, gehen, sitzen.